Boris Kottmann

Biographie
Violinstudium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz bei Alois Kottmann (Internet) und Wieslaw Kwasny. Besuch von Kammermusikkursen bei Menahem Pressler (Beaux-Arts-Trio) und Günter Kehr.
Mitwirkung an Konzertprojekten mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Regelmäßige aktive Teilnahme und Konzertauftritte bei den „Internationalen Musiktagen“ in Hofheim am Taunus. Regelmäßige Teilnahme an den Phänomenologischen Kursen bei dem Dirigenten Sergiu Celibidache.
Nach dem Studium folgte eine rege pädagogische Arbeit und Konzerttätigkeit. Boris Kottmann ist führendes Mitglied des „Collegium Instrumentale Alois Kottmann“ mit dem er auch Konzertreisen nach Amerika und Mexiko unternahm. Solistische Auftritte im Rahmen der Philippsruher Schlosskonzerte in Hanau, Bad Homburger Schlosskonzerte, Balthasar Neumann-Konzerte Heusentamm, Gallus-Konzerte in Flörsheim/M., Konzerte der Mozart-Gesellschaft in der Alten Oper Frankfurt, Senckenbergkonzerte in Frankfurt/M. etc.
Mitwirkung bei Aufnahmen für Funk und Fernsehen sowie bei CD-Einspielungen. Stellvertretender künstlerischer Leiter der Philippsruher Schlosskonzerte Hanau. Auch Werke der Gegenwart sind ihm ein künstlerisches Anliegen. So führte er die „Chaconne für Violine solo“ von Hans Kracke in einem von ihm geleiteten Orchesterkonzert urauf. Das vom Schott-Verlag in Mainz entdeckte Doppelkonzert von Johanna Senfter brachte er mit seinem Violin-Duo-Partner Alois Kottmann und dem Collegium Instrumentale zur Erstaufführung. Sein ausdrucksvolles Spiel in Violinabenden und kammermusikalischen Besetzungen hat Komponisten angeregt, ihm eigene Werke zu schreiben (u.a. Richard Rudolf Klein „Sonata gravis“ für Violine solo und Wolfgang Löll „Dans un chemin“ – Meditation für Violine und Klavier).
1994 Gründung der „Kottmann-Violin-Schule“. Im Rahmen der Begabtenförderung zahlreiche Preise von Schülern beim Regional- und Landeswettbewerb „Jugendmusiziert“. Mitglied in zahlreichen Jurys so u.a. Alois Kottmann-Preis, Jugend-musiziert, Bissing-Wettbewerb in Hanau, „Musiktalente“ in Hahnstätten, Mendelssohn-Wettbewerb in Sulzbach etc. Organisation und Management „Internationale Musiktage Hessen Main-Taunus Hofheim“. Mitglied des Frankfurter Tonkünstlerbundes.
Im Jahre 2017 hat er die musikalisch-pädagogische Leitung der Musikschule in Mühlheim am Main übernommen.
Pressespiegel – Boris Kottmann
Virtuose Dynamik
„Giovanni Benedetto Plattis Ricercar Nr. 3 e-Moll für Violine und Violoncello brachte ein intimes Klangbild. Boris Kottmann und Sabine Krams musizierten in perfektem Dialog:
Krams ließ ihr Violoncello in tiefgründigen, erdigen Klängen singen, während Kottmanns Violine mit virtuosen Läufen und feinster Dynamik die Zuhörer fesselte.
Diese selten aufgeführte Werk zeigte die Eleganz Plattis, der als Komponist der Übergangszeit von Barock zur Klassik gilt.“
Hanauer Anzeiger, April 2025
Romanze von Johan Svendsen
„Boris Kottmann bezauberte als Solist die Zuhörer mit der ‚Romanze‘ für Violine und Streichorchester des norwegischen Komponisten Johan Svendsen.“
Offenbach-Post, April 2024
Meisterliches Spiel von Gitarre und Geige
„Moll-Tonarten dominierten das vorösterliche Konzert der Philippsruher Schlosskonzerte in der Wallonisch-Niederländischen Kirche, bei dem das Collegium-Instrumentale Alois Kottmann mit Boris Kottmann an der Violine und den Solo-Bläsern Rhein-Main die zahlreichen Gäste mit auf eine elegischmusikalische Reise von Werken Johann Sebastian Bachs über Wolfgang Amadeus Mozarts bis zu Joseph Haydn nahmen.
… Die ‚Melancholie‘ des russischen Komponisten Eduard Nápravníks berührte durch ihre ergreifende und transzendierende Momente und bei Johann Sebastian Bachs Violinkonzert a-Moll und Max Bruchs Werk ‚Kol Nidrei‘ gefiel Boris Kottmann als Solist mit seinem feinsinnigen und gefühlvollen Spiel.“
Hanauer Anzeiger, April 2019

Kottmann Violinschule
Die Idee der Kottmann-Violin-Schule wurde im Jahre 1994 geboren und erstreckt sich auf mehrere Musikinstitute im Rhein-Main Gebiet. Neben zahlreichen Konzerten mit dem Kammerorchester „Kottmann-Streicher“, verbunden auch die pädagogische Arbeit durch Boris Kottmann und Angelika Schaffar-Kottmann. In den letzten knapp 20 Jahren konnten sich gut besuchte Violinklassen etablieren. Drei eigene Streicher-Ensembles für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Erfolge bei „Jugend musiziert“ und regelmäßige von der Presse beachtete Veranstaltungen sprechen für das pädagogische Konzept.
Bei der „Kottmann-Violin-Schule“ handelt es sich um keine Institution, sondern um eine spezielle Art der Violinlehre. Pädagogische Zielsetzung ist das gesangliche und intonationsreine Spiel auf der Violine. Die handwerklichen Grundlagen sollen hier erarbeitet und ausgebildet werden. Da nicht nur die „Finger“ Geige spielen, sondern auch der ganze Körper daran beteiligt ist, muss der Einklang von Geist, Körper und Seele das oberste Ziel sein. Auch der philosophische Aspekt in der Musik soll hier mit einbezogen werden: „Musik als Sprache“.
Erfolge von Schülern, die im Sinne dieser Schule ausgebildet werden
- Preise im Regional-und Landeswettbewerb „Jugend-Musiziert“
- Mitgliedschaft im Jugend-Sinfonieorchester Hessen
- Aktive Teilnahme bei den Internationalen Musiktagen in Hofheim am Taunus
Unterrichtsangebot der Kottmann-Violin-Schule
- Solistische Ausbildung
- Ensemblespiel für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Orchesterstudien
- Wettbewerbsvorbereitung, Probespieltraining
- regelmäßige interne und öffentliche Vorspiele
- Klavierkorrepetition
- Theorie
Pressespiegel – Kottmann Violinschule
Von sieben bis 70
„Die ‚Internationalen Musiktage Hessen Main-Taunus Hofheim e.V.‘ haben am vergangenen Wochenende zu einem Workshop ‚Geige intensiv‘ in den Schönborn- Saal eingeladen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Distanz- und Hygienevorschriften fand der Kurs mit Instrumentalisten im Alter zwischen sieben und siebzig Jahren generationsübergreifend statt. Kursleiter Boris Kottmann, Violine, konnte wertvolle künstlerische Anregungen zu Werken von A. Vivaldi, G. Fauré, J. Williams, L. Portnoff und C. Debussy geben. Unterstützt wurde er dabei von der Pianistin Karin Heidrich. Als erfahrene Kammermusikerin begleitet sie seit langem die ‚Internationalen Musiktage‘ und half den Musikerinnen und Musikern bei der Suche nach einer neuen Interpretation ihrer Werke. Die Teilnehmer waren allesamt glücklich über das gemeinsame Musizieren in diesen schwierigen Zeiten.“
Hofheimer Zeitung, Oktober 2020
„Freude, schöner Götterfunken“ –
Ein Balkonkonzert
„An einigen Orten in Hofheim (wie jetzt in vielen Städten) erklingt sonntags um 18 Uhr plötzlich Musik von Balkonen und Fenstern – so auch in der Ostpreußenstraße: ‚Freude schöner Götterfunke … ‚ist die Melodie, mit der die Geigenlehrer Angelika Schaffar-Kottmann und Boris Kottmann ihrem Schüler vom Fenster gegenüber begleiten: eine willkommene Ergänzung zum Online-Unterricht. Und alle Nachbarn freuen sich – sind draußen und lauschen, applaudieren und rufen ‚Zugabe!‘ Danach ziehen sich alle wieder zurück in ihre Wohnungen, und der Tag ist irgendwie leichter, schöner geworden.“
Hofheimer Zeitung, April 2020
Violinkonzert unter freiem Himmel
„Ihr musikalisches Können haben die Schüler der Violinklasse von Angelika Kottmann von der Musikschule Heusenstamm am vergangenen Wochenende demonstriert. Für die Bewohner des Awo-Seniorenzentrums an der Herderstraße gab der Nachwuchs ein Konzert im Freien. Dabei spielten Philine und Linus Lambert, Lennart Böttcher, Patricia Antunovic und Yvonne Wolf Irische Melodien und klassische Lieblingsstücke.“
Offenbach-Post, Juni 2020
Bella Corda

Musik für alle Anlässe
Das Ensemble „Bella Corda“ wurde im Jahre 2000 mit dem Ziel gegründet, verschiedenen Anlässen des Lebens einen musikalischen Rahmen zu bieten. Gerade der Reiz des Klanges von drei und vier Violinen sowie die große Auswahl an Literatur für diese Art der Besetzung bieten ein großes Einsatzspektrum. Kompositionen aus allen musikalischen Stilepochen stehen hier zur Auswahl. Der künstlerische Schwerpunkt des Ensembles liegt neben der rein musikalischen Zielsetzung auch in der Verbindung von „Musik und Wort“. In verschiedenen Konzerten konnte das Ensemble die Zusammenarbeit mit renommierten SchauspielerInnen und SprecherInnen pflegen so u.a. mit Walter Renneisen, Ursula Seibel-Ruthardt, Frank Lehmann und Dieter Stegmann. Eine künstlerische Partnerschaft verbindet das Ensemble mit dem Pianisten und Komponisten Wolfgang Löll.
Das Ensemble Bella Corda und seine Mitglieder:
Boris Kottmann, Violine
Angelika Schaffar-Kottmann, Violine
Anja Holzapfel, Violine
Anna Mareike Schaeffer, Violine
Angela Desch, Violine †
Wolfgang Löll, Klavier †
Alle GeigerInnen sind Mitglieder im Kammerorchester „Collegium Instrumentale Alois Kottmann“. Das Ensemble „Bella Corda“ konzentriert seine künstlerische Arbeit vor allem auf das Gebiet Rhein-Main. Offizielle Aufträge und Auftritte u.a. für die Stadt Hanau und die Stadt Frankfurt am Main.
Pressespiegel – Bella Corda
Feinheit und Tiefe
„… die Interpretation durch das perfekt aufeinander abgestimmte Ensemble beeindruckte durch stilsichere Feinheit und emotionale Tiefe …“
Hanauer Anzeiger, Juni 2025
Impressionistischer Farbrausch
„… bei diesem Telemann-Konzert zeigten sich gleichzeitig die vier Stimmen an manchen Stellen so dicht ineinander verwoben, dass ein Klang wie ein impressionistischer Farbrausch entstand.“
Hanauer Anzeiger, Juli 2024
Intensive Klangfülle
„Die perfekt aufeinander eingespielten Musiker haben mit einem fein strukturierten, stilsicheren, dichten Spiel eine intensive Klangfülle erzeugt, die das Publikum vom ersten Ton an in seinen Bann zog. Der überraschende Farbenreichtum ließ keine tieferen Instrumente vermissen …“
Hanauer Anzeiger, Juni 2022
Kontakt
Telefon: +49 (0) 6192 203066
E-Mail: mail@boris-kottmann.de
